Fresenius-Tochter Curalie übernimmt die Digitale Gesundheitsgruppe DGG

Das Berliner Digital Health-Unternehmen Curalie, Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius, hat die Digitale Gesundheitsgruppe (DGG) übernommen, einen seiner größten Wettbewerber in Deutschland. Mit diesem Schritt gewinnt Curalie einen erfahrenen und erfolgreichen Partner auf dem digitalen Gesundheitsmarkt. Durch den Zusammenschluss entsteht der erste Anbieter, der Patienten in allen Sektoren des Gesundheitswesens von der ambulanten, über die stationäre Versorgung bis zur Nachsorge digital begleitet.

Beide Unternehmen entwickeln digitale Gesundheitsangebote für Patienten mit chronischen Erkrankungen, arbeiten eng mit Gesundheitsexperten zusammen und begleiten ihre Entwicklung mit wissenschaftlichen Wirksamkeitsstudien. Dabei setzen sie im medizinischen Umfeld in unterschiedlichen Bereichen an. Die DGG wendet sich mit der telemedizinischen Plattform „TeLiPro“ an Hausärzte und Fachärzte, Curalie entwickelt digitale Angebote für die Rehabilitation und Nachsorge von Patienten.

„Schon in den ersten Gesprächen haben wir festgestellt, dass wir eine gemeinsame Vision teilen. Wir wollen die Gesundheitsversorgung für chronisch kranke Menschen verbessern, indem wir die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen“, sagte Daniela Hommel, Geschäftsführerin bei Curalie.

„Beide Unternehmen entwickeln digitale Gesundheitsprogramme für verschiedene Indikationen und ergänzen sich damit optimal. Unsere Nutzer, egal ob Patienten, Mediziner oder Therapeuten, erhalten zukünftig ein umfassendes Angebot aus einer Hand“, sagte Dr. Dr. Jan Leister, Geschäftsführer von Curalie.

Bernd Altpeter, CEO der DGG, ergänzte: „Der Zusammenschluss mit Curalie ergibt auf allen Ebenen einen perfect Match. Da wir die gleiche Software-Technologie nutzen, können wir beide Systeme schnellstmöglich zusammenführen und uns gemeinsam darauf konzentrieren, ein flächendeckendes Angebot für chronisch kranke Menschen zu schaffen, die bisher oft nur punktuell versorgt wurden.“

In den nächsten Wochen sollen beide Unternehmen organisatorisch miteinander verbunden und bestehende Ressourcen gebündelt werden. Beide Teams bleiben dabei unverändert an Bord. Curalie wird dann künftig rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen. „Wir möchten so schnell wie möglich Fahrt aufnehmen, damit unsere Patienten baldmöglich von den Vorteilen dieses Zusammenschlusses profitieren“, sagte Leister. An den besonderen Versorgungsverträgen der DGG nehmen bereits heute über 50 Kostenträger teil. „Wir werden unser Angebotsportfolio gemeinsam so schnell wie möglich erweitern und unsere Erfahrungen nutzen, um weitere besondere Versorgungsverträge abzuschließen“, sagte Nicole Richter, Geschäftsführerin der best care solutions, einer Tochtergesellschaft der DGG.

Über die Verbindung zur Helios Gruppe und zur VAMED AG gewinnt die DGG künftig Zugang zu nationalen und internationalen Experten aus allen Bereichen der Medizin. Die bestehenden Strukturen des Fresenius Konzerns, vor allem im ambulanten und stationären Umfeld, bieten beste Voraussetzungen, um digitale Gesundheitsangebote in Gesundheitseinrichtungen zu implementieren und weiterzuentwickeln. „Wir bewegen uns in einem Markt, in dem Größe durchaus relevant ist und mit Fresenius als Partner haben wir die nötige Größe und vor allem eine Qualität erreicht, um nicht nur deutschlandweit, sondern international agieren zu können“, sagt Altpeter.

(Quelle: Curalie GmbH)