Herr Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, ist ab sofort Mitglied des Vorstands des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD). Der Vorstand des Verbands hat dies in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Prof. Kroemer den Vorstandsvorsitzenden einer der größten Universitätsklinika Europas und gleichzeitig unseren langjährigen Mitstreiter in der politischen Interessensvertretung der Hochschulmedizin gewinnen konnten“, sagt Prof. Dr. D. Michael Albrecht, 1. Vorsitzender des VUD. Prof. Kroemer war von 2012 bis 2019 Präsident des Medizinischen Fakultätentages, der gemeinsam mit dem VUD im Dachverband „Deutsche Hochschulmedizin“ die Interessen der Universitätsmedizin gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit vertritt.

„Eine enge Zusammenarbeit zwischen den deutschen Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten ist im Moment wichtiger denn je. Die Universitätsmedizin spielt in der aktuellen Corona-Epidemie eine entscheidende Rolle. Nur mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung neuer Therapien können wir dafür sorgen, dass unsere Ergebnisse schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Was für die derzeitige Epidemie gilt, ist aber auch zukünftig entscheidend. Deshalb möchte ich weiter zu einer engen Vernetzung der Unimedizin beitragen“, erläutert Prof. Kroemer sein ehrenamtliches Engagement im VUD.

Der Sitz im VUD-Vorstand war vakant geworden, nachdem Herr Dr. Andreas Tecklenburg aus seinem Amt als Vorstand für das Ressort Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ausgeschieden war. Dr. Tecklenburg gehörte dem VUD-Vorstand seit 2006 an. Seitdem leitete er zudem den Qualitätsausschuss des VUD. „Das Ausscheiden von Herrn Dr. Tecklenburg ist sowohl für die MHH als auch für den VUD ein großer Verlust. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und bedauern sehr, auf seine fachlich herausragende Expertise verzichten zu müssen“, kommentiert Prof. Albrecht das Ausscheiden Tecklenburgs.

(Quelle: Die Deutschen Universitätsklinika)