Spatenstich für Hessing Klinik: Die Hessing Klinik für Orthopädie wird um ein neues OP-Zentrum mit drei multifunktionalen Operationssälen erweitert. Das teilen die Hessing Kliniken in einer Pressemeldung mit. Kürzlich ist der Spatenstich vollzogen worden. Mit dem Neubauprojekt steigt Hessing in vielen Kennziffern zur größten deutschen Orthopädie auf, heißt es in der Meldung. Die Hessing Kliniken stärken so ihren Platz innerhalb der universitären Orthopädie in Augsburg. Die Eröffnung des neuen Zentrums ist bereits für Januar 2027 geplant.

Hessing Stiftung investiert 11 Millionen Euro in neues OP-Zentrum

Die Hessing Stiftung investiert rund 11 Millionen Euro in ein innovatives OP-Zentrum, von denen 2,5 Millionen Euro als Förderung von der Regierung von Schwaben kommen. Das neue OP-Zentrum umfasst drei Operationssäle auf über 820 Quadratmetern. Der L-förmige Neubau wird als Erweiterung des Gebäudes der Technischen Orthopädie im Osten des Klinikgeländes errichtet. Besonders bemerkenswert ist, dass das neue OP-Konzept – architektonisch getrennt vom bisherigen OP-Trakt – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich eine neuartige und flexible Nutzung ermöglicht. Dieses Konzept wurde intensiv mit den Fördermittelgebern besprochen und hat die Höhe der gewährten Förderung beeinflusst.

Hessing Kliniken reagieren mit OP-Neubau auf Herausforderungen im Gesundheitswesen

Mit dem Bau des neuen OP-Zentrums reagieren die Hessing Kliniken auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen, den demografischen Wandel und die Krankenhausreform. “Die Hessing Kliniken reagieren damit schon heute auf die Reduzierung der Krankenhäuser und der Konzentration der Leistungen auf große Zentren”, erläutert Klinikleiter Matthias Gruber das innovative Projekt. “Wir freuen uns, mit dieser Erweiterung zur größten deutschen und damit auch europäischen orthopädischen Universitätsklinik aufzusteigen”, fügte er hinzu.

Neues OP-Zentrum ermöglicht Wechsel zwischen stationären und ambulanten Eingriffen

Im neuen OP-Zentrum, das durch einen hellen, einladenden Aufwachraum und einen modern gestalteten Empfangsbereich ergänzt wird, sollen sowohl stationäre Patienten als auch solche operiert werden, die noch am Tag des Eingriffs entlassen werden können. “Die neuen Säle sind optimal auf minimal-invasive Eingriffe aus dem Bereich der Sportorthopädie sowie aus den Bereichen der Hand- und Fußchirurgie ausgerichtet”, erläutert der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Stephan Vogt. Das neue OP-Zentrum zeichnet sich dadurch aus, dass es eine äußerst flexible Umstellung zwischen stationären und ambulanten Operationen ermöglicht. Zudem sind die OP-Säle mit mobilen OP-Tischen ausgestattet, die schnelle Wechsel und eine vielseitige Nutzung gestatten.

Alternde Gesellschaft und Reformen lassen OP-Zahlen steigen

Der demografische Wandel und die geplante Krankenhausreform führen infolge der alternden Bevölkerung zu einem Anstieg der OP-Zahlen. Die erforderlichen Strukturen hierfür werden schon jetzt durch das multifunktionale OP-Zentrum bereitgestellt. “Statt aktuell jährlich rund 7.000 Operationen in sieben Sälen rechnen wir künftig bei zehn Sälen mit bis zu 10.000 Ops”, macht Klinikleiter Matthias Gruber deutlich.


Liste der Kliniken in der Orthopädie

  • Name, Standorte, Anzahl Operationen
  • DSGVO konforme Detailinformationen
  • inkl. Gruppenzugehörigkeit
  • Aufbereitet im Excel-Format
1100 € / einmalig | zzgl. USt.