Das Universitätsklinikum Halle (Saale) und das Diakoniekrankenhaus Halle haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser tritt zum 1. Juli 2024 in Kraft. Das teilte das Universitätsklinikum Halle in einer Pressemeldung mit. Die Kooperation beider Einrichtungen rückt die Behandlung und Betreuung von älteren Menschen mitten im Herzen von Halle in den Mittelpunkt und erfolgt in den Schwerpunktbereichen Endoprothetik, Geriatrie und Viszeralchirurgie mit Darmzentrum.

Kooperation stärkt den Standort Halle

Die Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Halle und dem Diakoniekrankenhaus Halle, wird zum 1. Juli 2024 umgesetzt. Das Universitätsklinikum beteiligt sich im Zuge dessen mit 25,1 Prozent am Diakoniekrankenhaus Halle. „Diese Kooperation ermöglicht es, innovative Lösungen für die Versorgung unserer immer älter werdenden Gesellschaft zu entwickeln, stärkt den Standort Halle und fördert den Wissensaustausch zwischen den Fachbereichen. Wir brauchen solche Kooperationen und Konzentrationen von medizinischen Leistungen, um die Versorgung von Patient:innen auch künftig wohnortnah und qualitativ hochwertig sicherzustellen“, so Petra Grimme-Benne, Gesundheitsministerin des Landes Sachsen-Anhalt.

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Große Chance für alle Beteiligten

„Die Weiterentwicklung des Forschungsstandorts und des klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkts Alternsmedizin in Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen am Diakoniekrankenhaus Halle bietet hinsichtlich der Sicherstellung einer Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Etablierung von Standards in der Gerontologie eine große Chance für alle Beteiligten“, betont Prof. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Maßgeschneiderte medizinische Versorgung für die Altersgruppe 70+

„Durch die strategische Partnerschaft schaffen wir eine maßgeschneiderte medizinische Versorgung, die den speziellen Bedürfnissen der Altersgruppe ab 70+ mit multimorbiden Krankheitsbildern gerecht wird. Diese umfangreichen Versorgungstätigkeiten gelingen uns dank der interdisziplinären Zusammenarbeit in den verschiedenen Fachrichtungen über beide Häuser hinweg“, sagt Lutz Ausserfeld, Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Halle. Die Bündelung und Modifikation von medizinischen Versorgungsangeboten konzentriert sich auf Strukturen und Prozesse in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Geriatrie/Gerontopsychiatrie, Endoprothetik, Neurologie, Notaufnahme sowie Ambulante Medizin. Durch die Neugestaltung der medizinischen Angebote haben beide Häuser die Möglichkeit, ihren Patient:innen ein umfassendes Leistungsspektrum vom universitären Maximalversorger für hochkomplexe Eingriffe bis zur fachspezifischen Versorgung anzubieten.


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